Tinder App: Mit einem Wisch zur großen Liebe

Match.com ist als die weltweit erfolgreichste Singlebörse bekannt. Die seit 2012 kursierende Dating-App „Tinder“ kommt aus demselben Hause. Tinder soll das Dating vereinfachen, indem die App auf das Vervollständigen von Profilinhalten komplett verzichtet.

Anmeldung: Vorteile und Nachteile

tinder-flirt

Wie schon oben erwähnt, besticht die App mit Ihrer einfachen Handhabung. Ein Login mit eigenem Facebook-Zugang genügt und Sie sind schon ein Tinder-Mitglied.

Die Fotos und alle anderen relevanten Infos werden auch aus Ihrem Facebook-Account übernommen. Dazu gehören Name, Fotos, Interessen und gemeinsame Freunde, die als Informationsquelle fürs Matching genutzt werden. Eine andere Alternative für die Anmeldung bietet Tinder leider nicht an.

Die schnelle Anmeldung mit Facebook ist einerseits praktisch. Andererseits ist es gleichzeitig der Nachteil von Tinder, dass es keine andere Alternative für den Zugriff auf die App gibt. Denn nicht jeder möchte sein Dating-Account mit eigenem Facebook-Profil vernetzen.

Zwar postet Tinder nichts auf der Facebook-Pinwand, ohne Ihre Erlaubnis, aber der Gedanke daran, dass die App alles über einen weiß, dürfte nicht jedem gefallen. In diesem Zusammenhang gefallen uns Lovoo und Badoo viel besser, dort hat man die Wahl, ob man sich neu registriert oder seinen Facebook-Zugang nutzt.

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Wie funktioniert die Tinder-App?

  • Die Suchfunktion der Tinder-App scannt die Umgebung nach Personen, die sich gerade im direkten Umkreis befinden.
  • Nun erscheinen auf dem Display Bilder von möglichen Partnern. Gefällt eine Person, dann kann dies mit einem Wisch nach rechts, also mit einem „Like“ oder nach links, mit „nope“, versehen werden.
  • Zudem werden auch einige Gemeinsamkeiten angezeigt, die Ihre Partnervorschläge mit Ihnen haben. Für die Ermittlung der Gemeinsamkeiten werden Ihre Facebook-Aktivitäten, wie z.B. Gruppen, Likes und Freunde, analysiert.
  • Der Trick hinter dem Dating-Verfahren der Tinder-App ist das Aussieben unerwünschter Bekanntschaften. Ein Chat kann nur entstehen, wenn beide potentielle Chatpartner ihre Bilder gegenseitig mit einem „Like“ versehen.

Neben dem Schreiben von Nachrichten, entsteht auch die Möglichkeit, sich spontan zu treffen, da die Entfernung zum nächsten Chatpartner, durch den angegebenen Radius, nicht allzu groß ist.

Der Trick mit den Kosten: Wer mehr Geld hat, zahlt mehr

Wer bei der Tinder-App zusätzliche Vorteile und eine Wisch-Undo-Funktion haben möchte, kann sein Konto zu einem Tinder-Plus-Konto upgraden. Damit können Sie nicht nur einen unabsichtlich getätigten Rechts-Wisch rückgängig machen, sondern auch noch Ihren Tinder-Standort ändern.

Mit einer anderen Premium-Funktion, dem sogenannten „Reisepass“, können Sie Ihren eigenen Standort, in einem Radius von 160 km, verschieben und somit Nutzerprofile aus anderen Orten sehen.

Folgende Vorgehensweise des Anbieters fällt negativ auf: Die Preise sind nicht für alle Nutzergruppen gleich. Die Kosten richten sich nach dem Alter der Nutzer und schwanken zwischen ca. 5,- € und 20,- € pro Monat.

Vorsicht vor Fakes beim Dating mit Tinder

Obwohl die App sich über extrem wachsende Beliebtheit erfreut, hat das Konzept einige Schattenseiten. Seit geraumer Zeit verschaffen sich Fakeprofile Zugang zu Chats. Ihr Ziel ist es, den Chatpartner dazu zu bringen, Malware zu downloaden, die dem Handy schaden kann. Natürlich kommt die Frage auf, wie diese Betrugsmasche funktioniert.

Die Tinder-App bietet jedem die Chance, ein Profil zu erstellen. So haben auch die sogenannten Bots die Möglichkeit sich ein Fake-Profil anzulegen. Die Profilbilder sind geklaut.

Bei der Vergabe eines „Likes“ wird im Chatfenster ein belangloses Gespräch geführt und der Chatpartner auf eine Partie z.B. „Castle Clash“ eingeladen. Der Link zum vermeintlichen Spiel sieht wie ein interner Link von Tinder aus. Jedoch wird man auf eine fremde Seite gebracht, auf der die Malware automatisch heruntergeladen wird. Ein Tipp für sicheres Chatten: Klicken Sie nie einen Link an, egal von wem dieser kommt.


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